one night in paris (oder so) ^^

So,
nach mehreren Beschwerden schreibe ich hier jetzt auch mal wieder etwas auf meinem blog.
Ich hatte in letzter Zeit nicht die übermässigen Ambitionen hier etwas zu schreiben. Wie man ja auch lesen/sehen konnte (oder eben auch nicht).
In den letzten drei Monaten hat sich dann auch doch noch ein bischen was ereignet.
Hier kommt jetzt also ein kurzer Abriss der letzten drei Monate.
Kendo habe ich seit Problemen im Frühjahr 07 bis zum heutigen Zeitpunkt übrigens nicht mehr ausgeübt. Ich werde jetzt erstmal abwarten, was die Ärzte so alles feines zu meinem Beinchen zu sagen haben.
Zu Besuch kam Ende April Heli, die ehemalige Au-pair aus Finnland, und hat anderthalb Wochen bei uns in Frankreich verbracht. Hab mich mit ihr soweit ganz gut verstanden. Wir waren zusammen spazieren, haben ein bissel geschnackt und haben gemeinsam die Burgstadt von Carcassonne besucht. Eine sehr krasse Gegend und einige Fotos wurden auch gemacht. Ende April bin ich dann noch einmal für ein paar Tage nach Deutschland geflogen, unter anderem um meiner (ehemaligen) Band bei der zweiten Hölty-Rocknacht zuhören zu können. Heli ist dann zurück nach Hause geflogen, als ich noch in Deutschland war.
Ende Mai kamen dann meine Eltern in Frankreich vorbei und wir haben noch einen gemeinsamen Urlau in Südfrankreich unternommen. Die südfranzösische Mittelmeerküste ist einfach nur hammer. Wir waren eine Nacht in der Nähe von der Burgstadt von Carcassonne auf einem Campingplatz und die restlichen Tage an einem Campingplatz direkt am Mittelmeer, in St Cyprien. Insgesamt fand ich es einfach nur cool, da ich noch nie mit einem Wohnmobil unterwegs war und gemerkt habe, dass das doch recht angenehm ist. Wir sind dann am letzten Tag noch ein bsichen die Mittelmeerküste runter nach Süden gefahren und waren noch in Banyuls sur mèr und Spanien.
Mitte Juni war dann noch die Geburtstagsfeier vom Onkel von Magali und dort war erstmal digge Familienfeier angesagt. So viel Familie auf einem Grundstück hatte ich bis dato noch nicht gesehen.
Wir waren kurze Zeit später auch noch zu einem Abendessen bei den Eltern von Magali. Das waren alles so die letzten Tage in Frankreich. Am achtundzwanzigsten Juni wurden zwei Koffer abgeholt, um sie vorauszuschicken und einen Tag später ging es morgens mit dem TGV nach Paris.
Bis zum achtundzwanzigsten habe ich während der ganzen Zeit in Frankreich und den Aufenthalten in Deutschland dreitausendsiebenhundertzweiundzwanzig (3722) Fotos gemacht.
In Paris habe ich dann drei Tage und zwei Nächte in der Jugendherberge im Quartier Clichy verbracht und ein bissel Paris erkundet und unsicher gemacht.
Dort habe ich drei französischsprachige Kanadier, einen englischsprachigen Kanadier, drei US-Amerikanerinnen, eine Australierin, zwei Schotten und einen in Paris wohnenden Franzosen kennen gelernt.
Das war eine lustige Runde. Der junge Franzose hatte der Gruppe (ohne US-Amis) gleich am ersten Abend angeboten eine kostenlose Führung Paris bei Nacht zu machen. UNd so sind wir ein bsichen losgezogen und haben uns das Rathaus, die Seine usw angeschauen. Ausserdem drei Flaschen Wein und eine Flasche Desperados vernichtet bevor wir dann in eine Bar in der Innenstadt gegangen sind. Den Wein und das Bier haben wir am Ufer der Seine gertrunken. Nur hatten wir als Erstes keinen Korkenzieher und als wir dann ein paar, dort ebenfalls existente, Franzosen nach selbigem gefragt haben, meinten die, dass sie jetzt eh gehen würden und wir deren Käse, Salat, Wurst und Baguette zu Ende vernichten könnten. Also hatten wir am Ufer der Seine eine gemütliche Runde bei Wein, Bier und "Schnittchen" ^^
Wie gesagt sind wir danach noch in eine Bar und haben ordentlich abgezappelt. Hatte ich bis dato schon eine Ewigkeit nicht mehr gemacht. Ein lustiges Erlebnis in der Bar: Dort waren auch einige afro-französische Bürger anwesend und haben ihren Spass gehabt. Einer von ihnen trug ein "W.W.J.D."-Armband und ich zu dem Zeitpunkt ein "F.R.O.G."-Armband. Durch die vorher zugeführten Hemmungssenker, hatte ich dann auch keinerlei Hemmungen diesen Muskelberg auf den Arm zu tippen und ihn anzugrinsen, während ich auf mein Armband zeigte. Er schaute mich allerdings nur mehr oder weniger entgeistert an, da er FROG anscheinend noch nicht kannte. Doch zum Glück hatte ich zu dem Zeitpunkt auch ein Arno Backhaus - "He is the real thing"-T-Shirt an une einer der Freunde von dem Angetippten deutete leicht belustigt/erfreut auf meien Brust. Also die Verständigung klappt da immer
Morgens um Vier sind wir dann auch schon wieder in der JH gewesen und haben uns hingehauen, um am nächsten Tag um zehn wieder aufzustehen, zu frühstücken und witerführend Paris zu erkunden. An dem tag habe ich dann etliche Fotos vom Eiffelturm aus verschiedensten Perspektiven gemacht. An dem Morgen haben wir am Frühstückstisch dann die drei schon genannten Amerikanerinnen kennen gelernt und als wir Abends nach dem Abendessen bei Wein und Käse saßen, kamen dann die drei und Emily (die Australierin, die sich am Abend zuvor lieber dazu entschieden hatte bei dem netten jungen Franzosen zu übernachten ) dazu und wir haben verschiedenste Kartenspiele gespielt und nebenbei gemütlich mehrere Flaschen Wein, sowie Dosen und Flaschen Bier verzehrt haben. Morgens um eins sind wir dann zu King's Game übergegangen und wer es kennt, weiss, wie spassig das dann noch geworden ist. Am Ende mussten wir aufhören, weil Traubensaft wegexen echt nicht so den Sinnn und Zweck erfüllt. Also waren wir an dem Abend "schon" um zwei im Bett. Am letzten Tag bin cih dann nochmal mit Ed, Andrew und Stephen (Schotte, Schotte, Kanadier) los um nochmal ein bissel Paris anzuschauen. Wir haben dann das, was vom Vormittag noch über war, sowie den kompletten Mittag und einen grösseren Teil des Nachmittags im Louvre verbracht und ich kann nur jedem empfehlen da einmal reinzugehen und nciht nur in richtung ML zu stratzen, sondern auch mal die anderen Kunstgegenstände in Augenschein zu nehmen. Da gibt es echt feines Zeug. Unter anderem haben wir das Esszimmer von Napoleon gesehen. Seeehr imposant!!
Zum Nachmittag wollten wir dann nochmal ins Quartier Latin, um einen Kaffe zu geniessen, wurden jedoch mehr oder weniger daran gehindert, weil dei Menschen massen dort einen erstmal in Status "Kinnlade unten" versetzt haben. Als wir aus der Métro ausgestiegen sind, hörten wir schon die Bässe wummern und als wir auf die Strasse hoch kamen, sahen wir nur noch ein Meer von Menschen. Auf dem "Place de la Bastille" war ein riesiges Konzert, was ungefähr mit dem CSD in Berlin zu vergleichen wäre. Nur, das halt keine Trucks durch die Strassen tuckern, sondern dort wirklich alle auf diesem Platz waren. Sogar auf der Julisäule standen, wo es nur ging Leute und der komplette Platz war gefüllt, da an der Seite des Platzes in Richtung Place de la République eine recht beachtliche Bühne stand und dir die Dezibel um die Ohren gepfeffert wurden. Nachdem wir erstmal das Staunen überwunden hatten, ahben wir wie die Bekloppten Fotos und Videos gemacht, denn sowas sieht man auch nicht alle tage. Alleine die ganzen Stylings und Attitüden, die da so rumgelaufen sind, waren schon Fotos wert. Kurze Zeit später sind dann Ed und Stephen in die Masse um zu feiern und Andrew und ich sind auf Grund unserer Rucksäcke ein bissel ausserhalb geblieben. Auf jeden Fall war es eine coole Stimmung und ich empfand es als ein echt geilen Abschluss für die Tage in Paris. Mit den drei Kerls, mit denen ich mich dort in Paris am Besten verstanden habe, dann noch in so einer riesigen Party zu landen war einfach cool.
Später ging es dann in Richtung Gare du Nord um den Nachtzug nach Hannover zu nehmen, wobei mich Andrew begleitet hat, um mir ein bischen mit meinem 20-30-KG-Gepäck zu helfen. Leider kamen wir genau am Gleis an, um den Schaffner noch zu bitten doch zu warten, während er schön vor unserer Nase die Tür zugemacht hat. Schlussendlich musste mir Andrew dann noch eine Fahrkarte auslegen, damit ich mit dem Thalys nach Brüssel fahren konnte, um in Brüssel dann den Nachtzug zu erwischen. Das ging dann glatt und ich konnte dann ein bissel dösen. Nachtzug ist ganz okay, aber zum wirklichen Schlaf nicht wirklich geeignet. Bis zum Ausstieg aus dem Nachtzug, habe ich dann alleine in den Tagen in Paris noch einmal zusätzlich fünfhundertsiebzig (570) Bilder gemacht.
Als ich dann in Hannover ankam, haben mich meine ELtern schon erwartet, da ich ihnen fälschlicherweise eine Zeit eine halbe Stunde früher gesagt hatte. So waren sie schon um halb sechs am Bahnhof und haben gewartet. Wir haben dann in Hannover noch ein bischen gefrühstückt und (mein Rückreisetiming war perfekt gewählt) und uns den riesigen Ausmarsch des Schützenfestes Hannover angeschaut. Direkt in der Nähe des Rathauses haben wir einen erste-Reihe-Platz gehabt und standen dann dort ein paar Stunden und haben dem Umzug zugesehen. Auch dort habe ich dann nochmal an die fünfzig (50) Bilders gemacht.
Insgesamt waren die letzten Junitage und der erste Juli also einfach cool/schön/toll/supi.
Die Fotos habe ich von den letzten Tagen noch nciht alle übertragen, da ich die Batterien ein bsichen überstrapaziert haben und jetzt auf Aufladung warte. Insgesamt sind es über dreitausend Bilders... seeeeehr viel.

Jetzt ist der dritte Tage in Deutschland nach zehn Monaten um und ich werde gleich ins Bett gehen. Die zehn Monate waren eine Erfahrung wert und ich kann eigentlich nur jedem ein Auslandsjahr nahe legen. Und wenn es "nur" ein Schuljahr im Ausland ist.
Ich hatte heute schon die erste Sitzung (zweieinhalb Stunden Ortspolitik) und die nächsten Termine und Erledigungen, sowie Telefonate lassen kaum auf sich warten.

Dies war also ei kleines Resumee und Erzählungen aus der "Stadt der Liebe".
Ob ich Fotos on stelle weiss ich noch nicht. Bin nicht so sicher, ob ich die Ambitionen für diesen Arbeitsaufwand entwickeln kann.

und tschüss...

4.7.07 01:40

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Jenni (4.7.07 19:01)
OK, du lebst und das gewaltig :D
LG

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